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SC Luhe-Wildenau - ASV Burglengenfeld

Junior-Hofer  2003/11/02

BOL Oberpfalz: SC Luhe-Wildenau-ASV Burglengenfeld

BOL Oberpfalz
Michael-Höhbauer-Stadion
Zuschauer: 130
Ergebnis: 4:0 (0:0)

Nach etwa einer Dreiviertelstunde war man denn auch schon an der Autobahnausfahrt"Luhe-Wildenau" angekommen.Allerdings stellte sich mir nun ein Problem,mit dem ich so nicht gerechnet hatte:es gibt weit und breit keine Ortschaft mit selbigem Namen.Auf der einen Seite geht es nach Luhe,auf der anderen nach Oberwildenau und Unterwildenau.Natürlich entschied ich mich mal wieder für die falsche Richtung,und kurvte eine gute halbe Stunde sinnlos durch die Gegend.Da find' ich ja s Stadion in Zagreb einfacher...
Naja,irgendwann war ich dann doch am Ziel meiner Träume(?).Für alle,die eventuell auch mal hier antischen wollen:der Ground befindet sich am Ortsausgang von OBERwildenau.Einfacher ist übrigens die Anreise mit der Bahn:vom Haltepunkt Luhe-Wildenau sind's nur knappe zehn Minuten per pedes.
Da noch eine knappe Stunde Zeit bis zum Anpfiff war,und mich das Vorspiel(SC Luhe II-FC Vorbach 6:0) nicht wirklich interessierte,wurde erstmal das Vereinsheim unter die Lupe genommen.Fazit:ganz hübsche Uschis vor Ort,und bei DEN Preisen der Traum eines jeden Stadionalkoholikers;-)
Aber egal,König Fußball war ja der Grund dieses netten Ausflugs,also wieder ab in die Kälte,und erstmal den Ground näher inspiziert.Dieser hat nicht wirklich etwas zu bieten,sieht man mal von der schönen, wuchtigen Tribüne ab.Dafür weiss auch hier das Verpflegungsangebot zu überzeugen.
Das Spiel war dann überraschenderweise richtig gut(darf man in solchen Ligen ja net unbedingt erwarten), aber was besonders in's Auge stach,war die übertriebene Härte der Beteiligten.Völlig zu recht wurde denn auch schon in der 54.Minute ein Gästespieler zum Duschen geschickt.Der Knackpunkt des Spiels.Hatte Burglengenfeld bis dahin gut mitgehalten,klingelte es eine Minute später schon im Kasten.Kurze Zeit später knallten dem Kapitän der Luher die Sicherungen durch,aber der Schiri übersah die Tätlichkeit,und so"rehabilitierte"sich der Übeltäter kurz darauf mit dem 2:0.Nun brachen bei den Gästen alle Dämme,und auch wenn sie weiter versuchten,etwas zu reissen,waren sie am Ende mit dem 0:4 noch gut bedient.
Für mich ging's anschließend wieder nach Furth im Wald,und nach insgesamt 1150 Kilometern war dieses Wochenende hoppertechnisch abgehakt.