Spielberichte  /  Ausland

CS Grevenmacher - Avenir Beggen

Holger  2005/11/20

CS Grevenmacher - Avenir Beggen

20.11.05 Division Nationale (1. Liga Luxemburg)
CS Grevenmacher - Avenir Beggen 2:0 (0:0)
Stade Flohr 300 Zuschauer (ca. 5 Gäste)

Allerdings fand ich nicht wirklich Ruhe in dieser Nacht. Das lag zum einen am heftigen Geschnarche meiner Zimmergenossen, gegen die sogar Ohrenstöpsel fast machtlos waren, zum an der verrauchten Luft, welche ziemliches Kopfweh verursachte. Dafür entschädigte mich das Frühstück: Das kostete zwar 4 Euros, dafür konnte man aber zu viel essen, wie man wollte. Dies hatte zur Folge, daß ich mir den Wamst mit französischem Baguette vollschlug, bis ich fast gekotzt hätte. Hartz 4 läßt grüßen! *g*
Nach einer Dusche konnte nun Länderpunkt Nummer 17 in Angriff genommen werden. Kurz hinter der französisch-luxemburgischen Grenze machten wir Zwischenstop in Dudelange, wo um 12.30 Uhr ein Jugendspiel stattfinden sollte. Dafür klapperten wir alle 3 Stadien des Kaffs, die wir dank der hervorragenden Beschilderung (war in ganz Luxemburg so) auch sofort fanden.
Leider war das Spiel – wie zu erwarten- im kleinsten. Das war ein übler Acker mit nur ein paar Stufen. Zuschauerzahl etwa 20- aber immerhin hatte sogar der Imbissstand geöffnet. Aber da das obgenannte Hauptspiel erst um 16 Uhr begann, schauten wir uns das Spiel an- Zeit totschlagen allez!
Danach konnte es weiter in das Städtchen Grevenmacher, nahe der deutschen Grenze bei Trier gehen. Dort wurde erst kurz der Ground aufgesucht, ehe dann in die Ortsmitte zur Nahrungs-aufnahme weitergefahren wurde. Töpener vertraute mal wieder der türkischen Esskultur (Döner)- Markus und ich speisten dagegen in einer Bäckerei/Cafe. Kurz vor Anstoß zurück zum Stadion und Tickets gekauft (6€ - Ermäßigung gab es nicht => Skandal). Der Ground gefiel mir nicht. Eine schmucklose Sitztribüne, ansonsten Dorfplatzflair, zudem Leichtathletikbahn. Fazit: ziemliche Abschiebung. Stimmung war ebenfalls fast 0- nur ein paar Heimfans fielen durch vereinzeltes Trommeln auf. Das Spiele war nicht wirklich der Hit, einziges Highlight war die relativ gut aussehende Schiedsrichterin (!). Überraschenderweise waren die Gäste, die mit blamablen 2 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stehen in der ersten Halbzeit sogar die bessere Mannschaft.
Bereits am Anfang des Spieles stellten wir angesichts der Kälte und des uninteressantes Spieles die Überlegung an, zur Halbzeit zu gehen. Da Markus und Stefan ja am nächsten Tag wieder arbeiten mussten, und schlechtes Wetter angekündigt war, ergriffen wir dann auch tatsächlich kurz nach dem Halbzeitpfiff die Flucht. Bereut hab ich es nicht, Hauptsache den Länderpunkt eingefahren. Die Heimfahrt verlief dann ohne Komplikationen, bis auf vereinzelte Schneeflocken keine Wetterturbulenzen.
Gesamtfazit: Gelungene Tour- besser als Tischtennis!